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Sonntag, 29. Dezember 2013

Ultraschall statt Scheibenwischer: McLaren setzt auf Kampfjet-Technik



Detaillierte Information, wie das System arbeiten wird, gibt der Hersteller noch nicht heraus. Man habe Angst, dass Konkurrenzunternehmen die Idee aufgreifen könnten. Firmenchef Frank Stephenson verriet der "Sunday Times" allerdings, dass die Technik vom Militär inspiriert sei. Er frage sich, warum Kampfjets keine Wischerblätter brauchen, wenn sie sich nahe der Erde im Landeanflug befinden.

Ultraschall-Technik könnte Scheibenwischer ersetzen

Obwohl das Militär diese Informationen wohl ebenfalls unter Verschluss hält, konnte McLaren-Chef Stephenson herausfinden, dass es sich nicht um eine Oberflächenbehandlung der Windschutzscheibe handelt. Stattdessen kommt ein hochfrequentiertes elektronisches System zum Einsatz, das ununterbrochen aktiv ist. Experten vermuten, dass Ultraschall genutzt wird, um feinste Vibrationen auf der Scheibe zu erzeugen. Wasser, Insekten und Dreck hätten so keine Chance, sich auf der Windschutzscheibe festzusetzen.

Vom McLaren-Supersportler auf den Massenmarkt

Berichten der britischen "Daily Mail" zufolge entwickelt McLaren das System für einen neuen Supersportwagen, der 2015 auf den Markt kommen dürfte. Obwohl die hochmoderne Technik wohl zunächst hochpreisigen Sportwagen vorbehalten wäre, könne man sich vorstellen, den Scheibenwischerersatz für den Massenmarkt weiterzuentwickeln. Einmal perfektioniert würde die Technik Schätzungen zufolge nur noch etwa zehn Euro kosten

Samstag, 28. Dezember 2013



McLaren P1: Eine Million Euro teurer Supersportwagen bereits ausverkauft



916 PS, Tempo 100 nach 2,8 Sekunden und in der Spitze 350 km/h schnell - der McLaren P1 ist ein echtes Performance-Monster, das mit mehr als einer Million Euro entsprechend viel kostet. Doch wie der Hersteller verlauten lässt, sind bereits jetzt alle 375 Exemplare des Hybrid-Supersportwagens vergriffen.
Mit dem McLaren P1, dem Ferrari LaFerrari und dem Porsche 918 Spyder ist ein neues Zeitalter der Hybrid-Supersportwagen angebrochen. Das erste Modell des Dreiergespanns ist bereit ausverkauft: McLaren berichtet, dass der über eine Million Euro teure P1 kurz nach dem Marktstart 375 Abnehmer gefunden hat. Damit ist das Limit erreicht.

McLaren P1: Atemberaubende Fahrwerte

Viele der Kundenbestellungen gingen schon ein, als die Leistungsdaten des McLaren noch nicht einmal bekannt waren - ein großer Vertrauensvorschuss. Enttäuscht dürften die Vorbesteller von den Fahrwerten sicherlich nicht sein.
Als Motorisierung dient im McLaren P1 ein 737 PS starker V8-Biturbo-Benziner, der an einen 179 PS starken Elektromotor gekoppelt ist. Tempo 100 ist nach 2,8 Sekunden erreicht, die 200-km/h-Marke nach vier Sekunden geknackt. Nach 16,5 Sekunden hat der McLaren P1 300 Stundenkilometer auf dem Tacho stehen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 350 km/h.
 
Trotz der enormen Leistung soll der Verbrauch zumindest laut Hersteller moderat ausfallen: Sofern man nicht permanent den Bleifuß walten lässt, schluckt der McLaren P1 im Schnitt 8,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern.



In 2,8 Sekunden auf Tempo 100: Fahrwerte des McLaren P1 sind nach langer Wartezeit endlich bekannt



Gerade einmal 2,8 Sekunden benötigt der McLaren P1, um auf Tempo 100 zu beschleunigen - und bis Tempo 300 vergehen nur 16,5 Sekunden. Diese und weitere Performance-Daten des Hybrid-Flitzers legt die britische Supersportwagenschmiede nun zeitgleich mit der Auslieferung des ersten Exemplars offen.
6,8 Sekunden - so lange benötigt ein sportliches Auto, um die 100-km/h-Marke zu knacken. Kleinwagen erreichen in dieser Zeit vielleicht Stadtverkehrstempo. Und der McLaren P1 benötigt exakt diese Zeit, um auf wahnsinnige 200 km/h zu beschleunigen. Tempo 100 ist quasi nur Formsache und nach kaum merklichen 2,8 Sekunden passé. Auch vor der magischen 300-km/h-Marke macht der britische Hybrid-Supersportler nicht Halt: Nach 16,5 Sekunden ist die automobile Schallmauer durchbrochen.
Die bei Beschleunigungsrennen übliche Distanz von einer Viertelmeile legt der McLaren P1 in 9,8 Sekunden zurück. Damit darf er sich zum erlesenen Kreis der "Zehn-Sekunden-Autos" zählen. Bei 350 Sachen schiebt McLaren dann aber den elektronischen Riegel vor.

Supersportwagen mit einem Normverbrauch von 8,3 Litern

Verantwortlich für den enormen Vortrieb ist ein Hybridantrieb, der aus einem 3,8-Liter-V8-Biturbo sowie einem Leichtbau-Elektromotor besteht. Damit kommt der McLaren P1 auf eine Systemleistung von 916 PS. Trotz der atemberaubenden Fahrwerte soll sich der Verbrauch des Hybrid-Supersportlers in Grenzen halten: Laut McLaren fließen im Schnitt 8,3 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer durch die Leitungen. Diese technischen Daten haben aber auch ihren Preis: Gut 1,1 Millionen Euro kostet der Flitzer, der zudem auf 375 Exemplare limitiert ist.

Duell am Nürburgring: McLaren P1 gegen Porsche 918 Spyder

Nach eigenen Angaben haben die Autobauer den McLaren P1 mit dem Ziel entwickelt, "das beste Auto auf der Straße und der Rennstrecke zu sein." Die nun veröffentlichten Fahrwerte sollen dies untermauern. Ein wichtiges Duell steht aber noch aus - denn erst vor Kurzem hat der Porsche 918 Spyder einen neuen Rundenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife für in Serie produzierte Fahrzeuge mit straßenzugelassener Bereifung aufgestellt. McLaren wird nun wohl nichts unversucht lassen, diesen Rekord zu brechen.

McLaren P1

 

Supersportler fährt mit schicken Schmiederädern von Gemballa vor


Eigentlich ist das Unternehmen Gemballa auf das Tuning von Porsche-Modellen spezialisiert. Doch der britische Hybrid McLaren P1 scheint es der Firma aus Leonberg offenbar angetan zu haben. Nun stellte sich die Frage: Wie veredelt man einen Wagen, den man nur schwerlich aufmotzen kann? Die Antwort: besondere Schmiederäder.

McLaren P1: Noch aggressiveres Erscheinungsbild

Die Räder im Doppelspeichen-Design von Gemballa entstammen der Produktreihe GForged-one, sie messen vorne 20 und hinten 21 Zoll. Damit sind die Schmiederäder jeweils ein Zoll großer als die werksseitigen, was zwangsläufig dazu führt, dass der McLaren P1 nicht nur exklusiver, sondern auch mächtiger und noch angriffslustiger daherkommt. Erhältlich sind die Räder in den Ausführungen "Gunmetal" oder "Black Magic", wahlweise vollflächig lackiert oder im sogenannten Diamond Cut gehalten. Preise nannte Gemballa nicht.

Umfassendes Tuning fast unmöglich

Weitere Tuning-Maßnahmen fürs Exterieur - etwa ein Bodykit für die Karosserie - sind natürlich machbar. Doch derartige Maßnahmen dürften dem fast schon Comic-artig designten McLaren P1 eher schlecht zu Gesicht stehen.
Auch unter der Haube sind Modifikationen eher undenkbar. Serienmäßig bringt der Supersportwagen bereits 916 PS auf den Asphalt und rast in nur 2,8 Sekunden auf Tempo 100. Erst bei brachialen 350 km/h ist Schluss mit lustig.