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Samstag, 28. Dezember 2013

McLaren MP4-12C Spider



Passend zum Sommer bringt britische Sportwagenschmiede McLaren eine offene Variante des MP4-12C auf den Markt. Im MP4-12C Spider schlummern dieselben Formel-1-Gene wie in der geschlossenen Version des Supersportwagens. McLaren spendiert dem Open-Air-Spaß jedoch ein Leistungs-Upgrade auf satte 625 PS. Die Silhouette des Karbon-Zweisitzers bleibt nahezu unverändert. Der Clou des MP4- 12C Spider ist das Klappdach: Bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h lässt es sich innerhalb von 17 Sekunden öffnen oder schließen. Wer bei geschlossenem Dach den brachialen Sound des V8-Motors nicht nur spüren, sondern auch in all seiner Pracht hören möchte, kann die Heckscheibe, die bei geöffnetem Dach als Windschott dient, öffnen. Gänsehaut dürfte hier garantiert sein.

Offener Fahrspaß kostet mindestens 242.000 Euro

Die Fahrleistung des doppelt aufgeladenen Achtzylinders ist beachtlich: In nur 3,1 Sekunden katapultiert das Aggregat den 4,51 Meter langen Briten von 0 auf 100 km/h. Der Vortrieb endet laut McLaren erst bei 329 km/h. Für die Kraftübertragung auf die Hinterräder sorgt ein siebenstufiges Doppelkupplungs-Getriebe. Die 600 Nm Drehmoment stehen zwischen 3.000 und 7.000 Umdrehungen / Minute zur Verfügung. Die ganze Pracht des M838T-Aggregats lässt sich von außen durch eine Plexiglasscheibe bestaunen. Der MP4-12C Spider bringt im Vergleich zum geschlossenen 12C gerade mal 40 Kilogramm mehr auf die Waage. Ohne einen Streifzug durch den Extras-Katalog kostet der Supersportwagen laut Hersteller 242.000 Euro. Kein Schnäppchen, aber mit Sicherheit gut angelegtes Geld.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Mc Laren MP4-12C

Mc Laren MP4 - 12C

 
Der McLaren 12C, zu Beginn auch MP4-12C genannt, ist ein von McLaren Automotive entworfener und gebauter Supersportwagen mit einer Karbon-Chassis-Struktur und 3,8-l-V8-Mittelmotor. Im November 2012 erhielt der Sportwagen den Titel Car of the Year sowie den Award als Best Supercar im Rahmen den Middle East Auto Awards verliehen.


Der MP4-12C bzw. 12C ist eine komplette Eigenentwicklung von McLaren. Gefertigt werden die meisten Komponenten allerdings bei Zulieferern außer Haus. Im hauseigenen MPC (McLaren Production Center) erfolgt nur noch die Endmontage.
So entsteht das Kohlefaser-Monocoque bei der österreichischen Firma CarboTech, das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kommt von der italienischen Firma OC Oerlikon Graziano und der Motor vom britischen Hersteller Ricardo.

Alle Rahmenbauteile bestehen aus leichtem und sehr verwindungssteifem stranggepresstem Aluminium. Sogar die Anbauteile wie Deckel und das Dach sind aus Alu, nur die Türen bestehen aus Glasfaserverstärktem Kunststoff. Der neue 12C bringt damit weniger als 1.400 Kilo auf die Waage.

Der 12C wird von einem von McLaren entwickelten und bei Ricardo produzierten Doppelturbo-V8-Motor mit 3,8 Litern Hubraum angetrieben, der eine Leistung von maximal etwa 447 kW (608 PS) und ein maximales Drehmoment von 572 Nm erzeugt. Mit dem Modelljahr 2013 wurde die Leistung über eine neu programmierte Motorsteuerung auf 460 kW (626 PS) erhöht. Die Maximaldrehzahl soll etwa 8.500/min betragen. Die Motoraufladung erfolgt über je einen Turbolader pro Zylinderbank.
Die Kraftübertragung erfolgt über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Das Getriebe nutzt eine „Pre-Cog“ genannte Technik, bei der der Fahrer den nächsten Gang vorwählen kann. Die Schaltwippen lassen sich hierzu mit geringer Kraft vorspannen. Dies ermöglicht schnellere Gangwechsel.

Der 12C nutzt Technologien aus der Formel 1, zum Beispiel das sogenannte „brake steer“, bei der das kurveninnere Hinterrad bei hohen Kurvengeschwindigkeiten abgebremst wird, um das Untersteuern des Fahrzeugs zu reduzieren. Die Aerodynamik optimieren aktive Karosserieelemente, zusätzliche Verzögerungsarbeit leistet eine Luftbremse.
Die Schmiedefelgen messen 19 Zoll an der Vorderachse und 20 Zoll hinten.

Neben einem zweitürigigem Coupé wird der12C auch als Spider-Version mit elektrisch versenkbarem Hardtop aus Kohlefasern angeboten. Bei geschlossenem Dach kann der Verdeckkasten als zusätzlicher Stauraum mit 52 Liter Volumen genutzt werden. Ein passendes Taschenset wird von McLaren mitgeliefert.

Der Verkaufspreis in Deutschland beträgt für das Coupé ca. 200.000 Euro und für den Spider ca. 230.000 Euro. Dementsprechend sind die direkten Konkurrenten des 12C der Aston Martin DB9, Ferrari 458 Italia, Lamborghini Gallardo und der Porsche 911 GT3. Selbst mit wesentlich teureren Supersportwagen sollen die Fahrleistungen des 12C mithalten können.
Der Mittelmotor-Sportwagen ist das erste von vorläufig vier geplanten Serienmodellen, die jährlich 4.000 Einheiten ausmachen sollen. Die Technologie des 12C, von dem jährlich maximal 1.500 Einheiten geplant sind, soll auch bei den geplanten Modellen verwendet werden.

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